Für AlleFür Betroffene

DI-Netz hat gemeinsam mit anderen Organisationen – der Deutschen Gesellschaft für Kinderwunschberatung BKiD, dem reproduktionsmedizinischen Arbeitskreis Donogene Insemination und dem Verein “Wunschkind e.V.” – Wahlprüfsteine an die Bundesparteien geschickt. Wir wollten wissen, welche Positionen sie zu anstehenden Fragen der Reproduktionsmedizin vertreten.

Seminar: Abschied vom Kinderwunsch

Demnächst wird es wieder ein Seminar über den Abschied vom Kinderwunsch geben. Weitere Informationen finden Sie hier:

 http://www.iris-enchelmaier.de/spezialthema/unerfuellter-kinderwunsch/seminare/seminar-ii.html

Über diesen Link kommen Sie auf die deutsche Übersetzung eines interessanten Artikels von Russel Davis über die Unfruchtbarkeit aus Sicht eines Mannes. Viel Spaß beim Lesen!

Über diesen Link kommen Sie auf einen interessanten Artikel über Leihmutterschaft, erschienen am 27. März 2017 in der Süddeutschen Zeitung. Viel Spaß beim Lesen.

Wünschen Sie sich ein Seminar ?

WUNSCHKIND e.V. hat bereits viele Seminare zu verschiedensten Themen rund um den unerfüllten Kinderwunsch abgehalten. Die Seminare sollen betroffenen Paaren helfen, den Umgang mit der ungewollten Kinderlosigkeit besser zu bewältigen, Fragen zu klären und Informationen zu vertiefen.

Unsere letzten Seminare hatten die folgenden Themen:

  • Spendersamen - Donogene Therapie
  • Abschied vom Kinderwunsch

Aktuelle Seminare finden Sie immer unter  Aktuelles. Wenn Sie eine Idee zu einem bestimmten Seminarthema haben oder sich für ein Seminar in Ihrer Region interessieren, dann schreiben Sie uns. Bei ausreichendem Interesse sind wir gerne behilflich, ein entsprechendes Seminar mit anerkannten Referenten zu organisieren.

Kinderwunschtage

Bericht von den Berliner Kinderwunschtagen (18.-19.2.2017)

Von Gabriele Ziegler, 1. Vorsitzende Wunschkind e.V.

Zum ersten Mal fand in Berlin die Veranstaltung Kinderwunschtage statt und auch Wunschkind e.V. war mit dabei. Es war eine bunte Mischung aus Vertretern zu vielen verschiedenen Themen rund um den unerfüllten Kinderwunsch:

Selbsthilfeorganisationen, Pflegekinderwesen, Beratungsnetzwerk der Therapeuten, natürliche Kinderwunschbehandlung, Yoga, Rechtsanwälte, Kinderwunschzentren (aus Deutschland, Griechenland, Dänemark, Spanien), Kryobanken , Netzwerk für Spendersamenbehandlung, ganzheitliche Kinderwunschberatung und viele mehr.

In 4 Seminarräumen gab es Vorträge zu allen möglichen Themen, die sehr gut besucht waren, und es gab eine Lounge zum Austausch für Kontaktsuchende. Erstaunlich viele Betroffene und Interessierte waren gekommen, und es gab an beiden Tagen einen sehr regen Austausch mit den verschiedensten Gesprächspartnern.

Die Messebesucher konnten sich über viele Möglichkeiten informieren: was ist erlaubt in Deutschland und was verboten, was kann man stattdessen im Ausland machen, was kann man tun, um sich in der Kinderwunschzeit gut zu fühlen und gut auf sich zu achten. Welche Alternativen zur Medizin gibt es – was kann ich tun, wenn es trotz allem nicht klappen sollte.

Leider haben fast alle Berliner Zentren ihre Teilnahme nach und nach abgesagt – man fragt sich, ob es an der recht negativen Presse lag, die im Vorfeld berichtet hatte, es gehe nur um Kommerz und Auslandsbehandlung. Nur die Praxis für Fertilität war als einziges Berliner Zentrum gekommen, um die Anwesenden persönlich zu informieren. Dies führte leider zu einem Missverhältnis der deutschen zu den ausländischen Praxen, was sehr schade war. Es wäre wirklich wünschenswert gewesen, wenn die Berliner Kinderwunschpatienten aus einem reichen Angebot aus Berliner Praxen hätten wählen können und sich vor Ort bei den Kontaktpersonen aus dem direkten Umfeld hätten informieren können.

Auch die Informationen der ausländischen Praxen waren sehr unterschiedlich - zum einen gut dargelegte Möglichkeiten und Angebote, aber auch abenteuerliche Erfolgszahlen, die jeden mündigen Patienten überraschen müssten. Werbung um jeden Preis sollte bei solchen Veranstaltungen weiterhin keinen Raum bekommen.

Alles in Allem war es eine gelungene Veranstaltung, die für Betroffene jede Menge Informationen geboten hat. Ich würde mich freuen, wenn die Kinderwunschtage im nächsten Jahr als Informationsangebot für Wunscheltern wieder veranstaltet würden - dann vielleicht mit noch breiter gefächertem Repertoire und auch mehr regionalen Praxen und deren Kontaktpersonen.


Neu: Bestellung der Broschüre im Format DIN-A5
und Bezahlung über PayPal.

Wunschkind stellt neue Broschüre vor.
Bei einer Veranstaltung im Haus des Stiftens wurde am 4. November 2014 in München die neue Beratungsbroschüre von Wunschkind zum Thema unerfüllter Kinderwunsch vorgestellt. Die Vorstellung wurde begleitet von einer angeregten Diskussion von Vertretern der Techniker Krankenkasse, des FrauenGesundheitsZentrum München, der Deutschen Gesellschaft für Kinderwunschberatung BKiD und Wunschkind e.V.. Die Broschüre können sie hier herunterladen oder bei Wunschkind bestellen.

Initiative "Wunschkinder - Zukunft für Deutschland" für mehr Wunschkinder in Deutschland

Die Initiative Wunschkind - Zukunft für Deutschland ist eine Informations- und Aktionsplattform für mehr „Wunschkinder“ in Deutschland. Unser Ziel ist es, mehr Verständnis und konkrete Unterstützung für Paare zu schaffen, die ihren Wunsch nach Kindern nicht ohne medizinische Hilfe verwirklichen können. mehr...

Künstliche BefruchtungUnverheiratete sollen Zuschüsse erhalten

Bislang werden unverheiratete Paare bei der Förderung für künstliche Befruchtungen nicht berücksichtigt. Wenn es nach der Bundesfamilienministerin geht, soll sich das nun jedoch ändern.

Auch unverheiratete Paare sollen nach dem Willen von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) eine staatliche Förderung für künstliche Befruchtungen bekommen können. Zur Zeit werde geprüft, wie die entsprechende Richtlinie geändert werden könne, sagte ein Sprecher des Familienministeriums in Berlin. Zuvor hatte die "Bild am Sonntag" über die Pläne berichtet.

Nach Ansicht der Ministerin sei es nicht mehr zeitgemäß, unverheiratete Paare anders zu behandeln als Verheiratete, betonte der Sprecher. Damit die Förderung ausgeweitet werden kann, müsste Schwesig eine Aufstockung des Etats beim Bundesfinanzministerium durchsetzen. Nach internen Berechnungen des Familienministeriums würden sich die jährlichen Zusatzkosten auf 400.000 Euro belaufen.

Förderung soll ausgeweitet werden

Eine künstliche Befruchtung ist teuer. Die Kosten liegen je nach Behandlungsform bei bis zu 4500 Euro. Das Bundessozialgericht hatte im vergangenen Jahr entschieden, dass die gesetzlichen Krankenkassen nach aktueller Rechtslage nicht einmal einen Teil des Geldes erstatten dürfen, wenn die Antragsteller nicht verheiratet sind. Ehepaaren werden Zuschüsse für drei Versuche gewährt.

Verheiratete können zudem die staatliche Förderung beantragen. Voraussetzung ist allerdings, dass sich das Bundesland, in dem der Hauptwohnsitz des Paares liegt, mindestens in gleicher Höhe wie der Bund beteiligt. Derzeit machen Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bei dieser Kooperation mit. Noch in diesem Jahr soll Berlin hinzukommen.

Quelle: n-tv.de

Geburtenrückgang mit dramatischen Folgen

Der Wunsch nach Kindern und Familie ist GROß. Für viele Paare geht der Wunsch nach Nachwuchs jedoch nicht in Erfüllung. Ein Problem, das nicht nur die Paare sondern die gesamte Gesellschaft betrifft. mehr ...

Mehr Unterstützung für Kinderwunschpaare

Ungewollte Kinderlosigkeit ist ein Thema über das in Politik und Öffentlichkeit wenig gesprochen wird. Zu Unrecht, denn Kinder sind ein entscheidender Zukunftsfaktor. mehr...

Forderungen an die Politik

Die Initiative Wunschkind - Zukunft für Deutschland baut auf familienpolitisches Engagement, um unerfüllte Kinderwünsche und damit die Geburt von Wunschkindern zu fördern. mehr...

Kostenübernahme: Die Grünen haken nach

Ein Bericht auf Wunschkinder.net

Für betroffene Paare

Seit 2012 bietet die Bundesregierung eine zusätzliche finanzielle Unterstützung für Kinderwunschpaare in Höhe von 25 % der Gesamtkosten an – bislang scheitert dieses Modell jedoch an der Ablehnung vieler Bundesländer.

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